Die Wahl des richtigen Betriebssystems

von am 02/10/11 um 10:23 am

Derzeit werden neun von zehn Computer mit dem aktuellen Betriebssystem von Microsoft verkauft. Aufgrund der durch hohe Verkaufszahlen erreichten Popularität des Betriebssystems von Microsoft hat es die Konkurrenz – wie zum Beispiel Apple – schwer, Marktanteile zu gewinnen. Wer sich dennoch im Rahmen einer Neuanschaffung mit dem Objekt der Begierde auseinandersetzt, stellt sich sicherlich auch die Frage nach den Vor- und Nachteilen der jeweiligen Betriebssysteme.

Das passende Betriebssystem finden

Microsoft oder Apple? Beide Betriebssysteme haben ihre Stärken. Das Betriebssystem Windows besticht über alle Produktgruppen – vom Smartphone bis hin zum PC – durch seine Vielseitigkeit. Völlig unabhängig vom Anwender bzw. dessen Bedürfnisse und Anforderungen kann das Betriebssystem genutzt werden. Das breit gefächerte Spektrum der Einsatzgebiete bietet für Gelegenheitssurfer sowie für Gamer die notwendigen Funktionen an. Apple hingegen bietet lediglich neun verschiedene Computer-Modelle an, auf denen Sie das Apple-Betriebssystem finden können. Die hohe Nachfrage nach einem betriebsoptimierten Betriebssystem für den privaten Anwender sowie für Geschäftskunden erlaubt es Microsoft seine Preise sehr niedrig zu halten. Businesskunden profitieren davon ebenso wie der private Anwender.

Edel und kostspielig – Apple

Die Strategie von Apple ist der Verzicht auf das untere Preissegment. Die Mittel- und Luxusklasse sind für Apple der attraktivere Markt. Wer also einen preisgünstigen Rechner sucht, sollte auf einen Windows-PC zurückgreifen. Wenn Sie für einen Windows-PC eine kostenlose Software suchen, um einem Hobby nachzugehen, haben Sie gute Chancen, fündig zu werden. In der Windows-Welt fühlen sich viele Hobby-Entwickler zuhause, sodass täglich große Mengen an kostenloser Software auf den verschiedenen Plattformen im Internet erscheinen. Allerdings ist eine Spezial-Software für Windows-Umgebungen, die von Unternehmen benötigt werden, sehr teuer.

Größerer Marktanteil

Aufgrund der größeren Verbreitung von Windows-Systemen können Firmen mit ihrer entwickelten Software profitabler bei diesem System arbeiten. Somit werden Anwender von Windows bevorzugt gegenüber dem Apple-Nutzer behandelt. Beispielsweise liegt die Treibsoftware einer Digitalkamera manchmal nur in einer Version für Windows vor. Vorteil Apple: Hat man einmal das Prinzip der Bedienung verstanden, verlernt man es nie wieder. In der Windows-Welt trifft man bei jeder neuen Version auf neue Fragen. Auch wenn ein Mac vor Systemabstürzen nicht gefeit ist, kann er gegenüber einem Windows-PC mit einer höheren Zuverlässigkeit glänzen. Außerdem werden vorhandene Systemressourcen wie etwa Arbeitsspeicher oder Prozessor wesentlich besser für Applikationen genutzt, was die Performance unheimlich schnell gestaltet. Diese Tatsache erreicht Apple mit den aufeinander abgestimmten Hardware-Komponenten im Zusammenspiel mit dem Betriebssystem.

Umfangreiche Funktionalität gegen Stabilität

Grundsätzlich sollten Sie sich vor dem Kauf eines PC-Systems darüber im Klaren sein, welchen Zweck das Gerät in Zukunft erfüllen soll und wie viel Geld Sie nachträglich in diesen System investieren möchte. Ein Windows-PC bietet gegenüber Apple wesentlich mehr Flexibilität, kommt aber bei Weitem nicht an die System-Stabilität und die Optimierung von Apple-Sprösslingen an. Sollte der Preis keine allzu große Rolle beim Spielen, empfiehlt es sich, einen Blick auf die Apple-Gerät zu werfen.

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