Die verschiedenen Arten von Software

von am 21/10/11 um 10:35 am

Software sind Programme, die auf Computern laufen. Noch bevor der Bildschirm etwas anzeigt, ist mit dem Druck auf den Startknopf des Rechners ein Programm in Gang gesetzt: das BIOS. Das BIOS ist ein auf dem Rechner intern installiertes Programm, dessen vornehmste Aufgabe es ist, das Betriebssystem zu booten.

Das Betriebssystem ist das zweite Programm, das am Rechner startet. Sämtliche im und am Gerät installierten Geräte, wie CD/DVD-Laufwerk, benötigen weitere interne Programme, um nutzbar zu sein. Normalerweise bekommt der Anwender diese Programme kaum zu sehen. Sie verrichten ihre Arbeit, das Gerät läuft. Sie dienen dazu, die Funktionen sämtlicher Rechnerkomponenten zu steuern.

Anwendungssoftware

Anders die Anwendungssoftware. Hierbei handelt es sich um Programme, die genutzt werden, um zum Beispiel einen Brief zu schreiben oder ein Bild zu scannen. Viele dieser Anwendungsprogramme sind bereits auf dem Rechner installiert. Andere müssen zusätzlich hinzugefügt werden. Diese Programme erlauben Anwendungen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Anwendung einen ernsthaften Hintergrund hat oder dem Zeitvertreib dient. Auch ein Spiel ist eine Anwendung. Der Vollständigkeit halber sei hier auch Schadsoftware erwähnt. Dies sind Programme, die als Viren und auf andere unangenehme Weise auf sich aufmerksam machen. Der am häufigsten benutzte Weg, um Schadsoftware auf möglichst viele Rechner zu installieren, ist der Versand per E-Mail.

Kostenlose und kostenpflichtige Programme

Häufig finden sich im Internet Seiten zum Download von Software. Dabei sind wichtige Dinge zu beachten. Grundsätzlich unterscheidet sich Software in mindestens zwei Bereiche: solche Programme, für deren Verwendung ein Preis in Euro erhoben wird und solche, die dem User kostenlos zur Verfügung gestellt werden, die sogenannte Open Source. Auch wenn die meisten Betriebssysteme im Lieferumfang über ein Schreibprogramm verfügen, sind solche Programme trotzdem zu kaufen. Das mitgelieferte Tool zum Schreiben von Briefen ist mit wenigen Funktionen ausgestattet. Die Kaufversion desselben Herstellers bietet dagegen einen deutlich erhöhten Funktionsumfang. Plötzlich kann das Programm Rechtschreibfehler erkennen und anzeigen.

Softwareentwicklung

Im Laufe der Entwicklung von Computern hat sich allerdings eine Gruppe Programmierer und Anwender herausgebildet, die sich ethischen Gesichtspunkten verschrieben hat: die Open Source-Gemeinde. Knapp zusammengefasst wünschen diese Personen, dass das gesamte Wissen allen Menschen zur Verfügung stehen soll, möglichst ohne den Zugang einzuschränken. Ein edler Ansatz, dem mit der Veröffentlichung der Quellcodes von Software Rechnung getragen wird. Dementsprechend sind Programme, die Open Source sind, auch kostenlos. Jeder kann sie downloaden, installieren, benutzen. Einige Anbieter legen Wert auf eine Registrierung, andere verzichten auch darauf. Wer also kein Schreibprogramm kaufen möchte, kann sich für Open Source entscheiden. Im Laufe der Jahre der Entwicklung sind auch diese Programme mehr und mehr ausgereift. Der Benutzer hat allerdings den Nachteil in Kauf zu nehmen, dass Support häufig gar nicht oder nur eingeschränkt angeboten wird. Eine große User-Gemeinde und zahlreiche Foren, in denen versierte Nutzer ihr Wissen teilen, hebt diese Schwachstelle jedoch zuverlässig auf.

Bild: jfv – FotoliaSimilar Posts:

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